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Aktuelle Nachrichten "Rund um Gramschatz", aus den Vereinen und aus dem Vereinsring Gramschatz werden hier für Sie gesammelt und aufbereitet. Gramschatz ist idyllisch gelegen, in Mitten des Gramschatzer Waldes, 20 km nördlich von Würzburg im Herzen des Maindreiecks. Politisch gesehen sind wir seit 1978 Ortsteil der Marktgemeinde Rimpar im Landkreis Würzburg. Fast 6000 Bilder aus Gramschatz zeigen die vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen der Gramschatzer Vereine und des Vereinsring. 
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 Aktuelle Nachrichten aus Gramschatz
Rappelkinder in GramschatzAuch in diesem Jahr zogen, trotz Schnee, Regen und Eiseskälte, am Karfreitag und Karsamstag 18  "Rappelbuben und -mädchen" (Alter zwischen 6 und 15 Jahren) durch die Straßen von Gramschatz, um Gottesdienstzeiten anzukündigen und zum Gebet aufzurufen, weil ja in dieser Zeit die Glocken schweigen.

Die Rappelbuben und -mädchen ziehen auch heute noch mit der gleichen Begeisterung wie ihre Väter durch die Straßen. Die Rappelkästen und Ratschen, die hierbei von den Kindern verwendet werden, stammen oftmals von den Vätern und Großvätern und werden über Generationen vererbt. In Gramschatz dürfen die Schulkinder ab der 1. Klasse mitrappeln.

Die "Oberrappler 2008“ (Fabian Böhm und Mandy Lee) führten über die Teilnahme genau Buch, wer fehlte oder aus der Reihe tanzte, wurde mit Eiabzug „bestraft“.

 

Die Rappler waren dann am Karfreitag und Karsamstag schon früh auf den Beinen. Bereits um 6 Uhr musste zum Gebet gerappelt werden:

"Oh heilges Kreuz sei uns gegrüßt, du unsre einzge Hoffnung bist. Den Frommen mehre Gottes Huld,den Sündern schenke ihre Schuld.“

 

Um 8 Uhr und 14 Uhr wurden am Karfreitag die Gramschatzer zur Kirche gerufen, da um 9 Uhr Gottesdienst bzw. um 15 Uhr die Liturgie stattfand:

"Das ist das 1.Mal zur Kirche, das 1.Mal.Das ist das 2.Mal zur Kirche, das 2.Mal. Das ist das 3.Mal zur Kirche, das 3.Mal.“

 

Auch um 12 Uhr wurde gerappelt:

„Das ist der Engelsgruß, den jeder Christ beten muss.“

 

und dann erneut um 18 Uhr:

„Ave Maria gratia plena“

 

Am Karsamstag wurde dann noch um 11 Uhr und 12 Uhr gerappelt:

„Es ist 11 Uhr, 11 Uhr“

„Es ist 12 Uhr, 12 Uhr“

 

und zum Abschluss noch um 14 Uhr:

„Christ ist erstanden, wir rappeln zum Fest, Gott schenk’ euch das Best’.“

 

Am Karsamstagmorgen wurde damit begonnen, den Lohn einzusammeln. Dabei zogen die „Oberrappler“ von Haus zu Haus und erwarteten Ihren Lohn in Form von Eiern, Süßigkeiten oder Geld. Hierbei wurde vor den Hausbewohnern gerappelt:

„Wir haben gerappelt fürs heilige Grab, und bitten nun um eine milde Gab.“

 

Am Karsamstag endete dann für das Jahr der "Rappeldienst" weil auch die Glocken wieder mit ihrem Klang, Freude über die Auferstehung in die Welt verkündigten. Im Anschluss an das letzte Rappeln wurde der „Lohn“ an die Rappelbuben und -mädchen verteilt.

 

icon_foto Bildergalerie: Osterrappeln

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